Religiöse Vielfalt in den Schulen 23.03.17

Entnommen dem gleichlautenden Beitrag von Dr. Vladimir Latinovic,
Ostkirchen.info-Portal vom 29.08.2017

Soest, 23.03.17 – Unter dem Titel „Schule entwickeln – das Miteinander gestalten“ lud die Qualitäts- und Unterstützungsagentur im Landesinstitut für Schule von Nordrhein-Westfalen (QUA-LiS) am Donnerstag, dem 23. März 2017, zu einer Fachtagung in das Landesinstitut in Soest ein.

Kerstin Keller, ORU-Landeskoordinatorin für NRW, und Erzpriester Constantin Miron
Foto ©: OBKD

Einer der Workshops war unter der Überschrift „Religiöse Vielfalt in den Schulen“ dem Religionsunterricht gewidmet. Diesen gibt es als ordentliches Lehrfach in Nordrhein-Westfalen als römisch-katholischen, evangelischen, islamischen, alevitischen, jüdischen, syrisch-orthodoxen und – schon seit 1985 – auch als orthodoxen Religionsunterricht (ORU) .

Ihn präsentierten die Landeskoordinatorin des ORU der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) für NRW Kerstin Keller und Erzpriester Constantin Miron (Köln), Religionslehrer in der Sek II am Leibniz-Montessori-Gymnasium in Düsseldorf.

Außer in NRW, wo auch inzwischen die von Staat und Kirche gebilligten Lehrpläne für die Sekundarstufe I und II vorliegen und der für die Primarstufe kurz vor der Fertigstellung seiner grundlegenden Überarbeitung steht, gibt es jetzt regulären orthodoxen Religionsunterricht in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen, allerdings nicht überall für alle Schulformen und noch nicht flächendeckend.