• Geboren am 12. April 1937 als Fares Atallah im Libanon.
  • Von seinem Vater, einem Kantor (Protopsaltis), lernt er sowohl die byzantinischen Kirchengesänge als auch die Liebe zur Kirche.
  • Um seine Familie zu ernähren, lernt er den Beruf des Zimmermanns und später den des Kochs im Luxushotel Phoenicia Intercontinental in Beirut.
  • 1962 kündigt er, weil er seiner Berufung zum Mönch folgt. Er tritt in ein heruntergekommenes Kloster ein, das nur von zwei Mönchen bewohnt war. Seine Familie rechnet daher mit seiner baldigen Rückkehr.
  • Nach drei Monaten wird er zum Studium ins Balamand-Kloster geschickt, um an der angegliederten Universität zu studieren. Abt des Klosters ist damals Ignatios Hazim, der spätere Patriarch Ignatios IV. von Antiochien.
  • 1963 wird er zum Diakon mit dem Namen des Apostels Philipp geweiht. Danach studiert er weiter Theologie auf Patmos und in Thessaloniki.
  • An Kirche des hl. Dimitrios in Thessaloniki dient er als Diakon: „Viele Gläubige kamen nur dorthin, um zu hören, wie er Ektenia auf Griechisch und Arabisch verkündete.“
    Hier ein von ihm gesungenes Trishagion“ (Dreimalheilig): https://www.youtube.com/watch?v=rLjvZDDm8xs&t=0s
  • Zu dieser Zeit lernt er das Mönchtum auf dem Berg Athos kennen und trifft auf den späteren hl. Paisios, seinen zukünftigen geistlichen Vater.
  • Nach seiner Rückkehr in den Libanon wird V. Philipp wird von Patriarch Elias IV. (1970-1979) von Antiochia im Kloster Balamand zum Priester geweiht.
  • 1975 bricht der Bürgerkrieg im Libanon aus, und das Kloster befindet sich im Kampfgebiet. V. Philipp muss aus dem Land fliehen und nach Thessaloniki zurückkehren. Zu dieser Zeit dient er in der Kirche der hl. Barbara und bietet den Seminaristen aus Balamand geistliche Begleitung an (aufgrund von Militäraktionen war das Balamand Theological Institute von 1975 bis 1979 nach Thessaloniki evakuiert).
  • 1978 erhält V. Philipp auf seine Bitte hin von Metropolit George (Khodr) vom Libanon den Segen, auf den Heiligen Berg Athos zu gehen. Er legt die Mönchsgelübde zu Ehren des heiligen Isaak des Syrers ab, nach dem er nun benannt wird.
  • Er wird Schüler des berühmten Altvaters Paisios, dessen erste Biographie er schreibt. Sie wurde in viele Sprachen übersetzt.
  • Gerontas Isaak lebt 20 Jahre auf dem Athos und wird als einziger arabischsprachiger Mönch zum Kontaktmann und Beichtvater für Pilger aus den Patriarchaten Antiochien, Jerusalem und Alexandria. Daher erhielt er den Spitznamen „Antiochisches Tor des Athos“.
  • Zudem übersetzte er wichtige geistliche Werke ins Arabische wie etwa Joh. Klimakos‘ Himmelsleiter, Das Leben von Starez Tichon, die Asketischen Homilien von Isaak dem Syrer und natürlich die Schriften des hl. Paisios.

Quelle:
https://orthochristian-com.translate.goog/140813.html…