Liturgie der Vorgeweihten Gaben (Proijasmeni)

Bei der Liturgie der Vorgeweihten Gaben handelt es sich um einen Vespergottesdienst an bestimmten Tagen der Großen Fastenzeit, meist mittwochs und/oder freitags.

An seinem Ende werden die sonntags zuvor „geweihten Gaben“ an die Gläubigen ausgeteilt. So erklärt sich die Bezeichnung für diesen Gottesdienst: auf Griechisch λειτουργία τῶν προηγιασμένων leiturgía tōn proēgiasménōn, nach neugriechischer Aussprache heißt er kurz: proijasmeni.

Genauer gesagt, wird ein zweites sog. Lamm, das am Sonntag zuvor in der Göttlichen Liturgie zum Leib Christi gewandelt und in das Blut Christi getaucht wurde, in einen mit Wein und Wasser vorbereiteten Kelch gegeben, so dass der Wein durch den Kontakt ebenfalls zum Blut Christi gewandelt wird. Weder der Einsetzungsbericht noch die Epiklese werden gebetet.

Ein äußerst informativer Link zu ihrer Geschichte und Theologie:
https://orthodoxerglaube.jimdofree.com/die-liturgie-der-vorgeweihten-gaben/

Zu ihrem Ablauf: https://orthodoxia.de/gebete/liturgikon/liturgie-der-vorgeweihten-gaben

Video: https://fb.watch/qY1CMGPNCD/