1. Ausbildungs- und Studienorte für orthodoxe Religionslehrer und -lehrerinnen
1.1 In Deutschland
Uni. Münster (Lehramt Sek I / II, auslaufend)
LMU München (Diplom-, Magister – und Bachelor-/ Master-Studiengang)
Zertifikatsstudium Syrisch-Orthodoxe Theologie / Religionspädagogik in Schwäbisch Gmünd (8 Semester)
Koptisch-Orthodoxe Theologie auf „Baccalaureus der Theologiewissenschaften“ (BA der Theologie) in Waldsolms-Kröffelbach
1.2 In Österreich
Uni. Wien (Orthodoxe Religionspädagogik, 4 Semester)
1.3 In der Schweiz
Ethik, Religionen, Gemeinschaft (ERG) im Lehrplan 21 („Angesichts religiöser Pluralisierung und aufgrund der schweizerischen Interpretation der Religionsfreiheit für die öffentliche Schule […] wird dieser obligatorische Fachbereich für alle Schülerinnen und Schüler bekenntnisunabhängig etabliert […]. Bekenntnisunabhängig bedeutet, dass ein religiöses Bekenntnis im Unterricht weder vorausgesetzt noch angestrebt wird.“)
Im Kanton St. Gallen: ERG Kirchen (= in Trägerschaft der Kirchen)
2. Zertifikatskurse
Zusammen mit den Kirchen organisieren die Bezirksregierungen einiger deutscher Bundesländer Zertifikatskurse, um Religionslehrer in einjährigen Kursen auszubilden. Voraussetzung ist ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis als Lehrkraft.
Ein solcher Zertifikatskurs für „Orthodoxe Religionslehre“ wurde früher einige Male bei Bedarf angeboten. Da er jedoch im Moment nicht angeboten wird, zeigen die Links zu Zertifikatskursen anderer Religionsgemeinschaften, wie ein solcher Kurs gestaltet sein könnte:
Zertifikatskurs katholische Religionslehre
Zertifikatskurs evangelische Religionslehre (Berufskolleg NRW)
Auch ein Zertifikatskurs für den Islamischen Religionsunterricht wird in NRW angeboten.
3. Voraussetzungen zu Erteilung der kirchlichen Unterrichtserlaubnis
Hinweise für künftige Lehrer/innen für Orthodoxen Religionsunterricht an staatlichen Schulen in Deutschland
